Zülow freut sich auf den Tandemtag am 5. Mai 2018

Wir starten pünktlich um 10 Uhr im Innenhof von Gut Gnadental.

Mit am Start sind schon:
Hermann Gröhe (Bundestagsabgeordneter), Reiner Breuer (Bürgermeister Neuss), Hermann Josef Baaken (Kreissportbund Neuss), Dr. Volker Gärtner (Vorstand Sparkasse Neuss), Hans-Jürgen Petrauschke (Landrat Rhein-Kreis Neuss), Prof. Dr. Martin Booms (Akademie für Sozialethik), Martin Eggert (NHV Neuss), Nadia Ehning (Zülow AG), Dr. Ingo Wolf (Innenminister NRW a. D.), Stephan Schneider (Vodafone), Ralf Hoersken (Stadt Neuss), Georg Meyer (ehem. Sparkasse Neuss)

Jeder kann auch mit seinem eigenen Fahrrad mitfahren und die Tandems begleiten.

Zum Mitsporten kommen:
Lutz Lienenkämper (Finanzminister NRW), Thomas Geisel ( Oberbürgermeister Stadt Düsseldorf) und die Olympiateilnehmer: Sara Voss (Turnerin), Ulrike Meyfarth (Leichtathletik), Christian Keller (Schwimmer), Christian Krause (Triathlet)

Samstag, 5. Mai 2018 – 11. Tandemtag

Am Samstag, den 5. Mai 2018 ist es wieder soweit. Um 10 Uhr startet die Tandem-Tour. Ab 12:30 bis 16 Uhr findet ein abwechslungsreiches Programm mit Musik und vielen anderen Aktivitäten in und um Gut Gnadental statt. Hier gibt es für alle Überraschungen und eine Tombola – auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen.

Forscher fordern mehr Professoren

Neuss. Jutta Zülow stellt die Wissenschaft 2018 in den Mittelpunkt ihrer GUT-Gespräche. Zwei Forscher präsentierten ihre Projekte. Von Ludger Baten

Der Abend geriet zu einem Plädoyer für die Wissenschaft. Betriebswirte werden benötigt, um Unternehmen zu verwalten; Juristen sind erforderlich, um Firmen zu ordnen. „Doch sie alle, so wichtig sie sein mögen, produzieren nichts“, sagt Christian Stammen, der für ein chinesisches Unternehmen als Forscher und Entwickler arbeitet und sich zudem mit Vorlesungen in der Ausbildung der Studenten an der RWTH Aachen engagiert. Gemeinsam mit Tobias Beck, einem jungen Wissenschaftler aus dem Bereich der Nanotechnologie, war Stammen jetzt Gast beim Gnadentaler Unternehmer Tisch (GUT), wo sie Ulrich Deppendorf, dem früheren Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, Rede und Antwort standen.

Jutta Zülow sieht im Gut Gnadental, seit 1996 Sitz des Familienunternehmens, einen Ort für den Wissensaustausch. Dem dienen vor allem die GUT-Veranstaltungen, die Verantwortliche aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenführen. 2017, ein Jahr mit Wahlen zum Bundestag und zum Landtag, waren mit Thomas de Maizière, Peter Altmaier und Sigmar Gabriel gleich drei bundespolitische Schwergewichte zu Gast.

Das noch junge Jahr soll nach Willen der Gastgeberin jetzt einen wissenschaftlichen Kontrapunkt setzen. Der Ansatz geht offenbar auf, denn die beiden jungen Forscher Beck (2017) und Stammen (2018), beide Träger des mit 20.000 Euro dotierten Wissenschaftspreises des Industrieclub Düsseldorf, füllten den Saal – faszinierten mit ihrer Leidenschaft für Forschung und Entwicklung. Für Stammen war es fast ein Heimspiel. Er besuchte, ebenso wie Mitgastgeber David Zülow, einst das Humboldt-Gymnasium in Neuss und er wohnt heute mit seiner Familie in Korschenbroich-Glehn.

Das Forscher-Duo bekannte sich zum Forschungsstandort Deutschland. Auch bei freier Auswahl locke das Ausland nicht. „Wir haben in Deutschland mehr Chancen als viele wahr haben wollen“, sagt Beck, der in Diensten der RWTH Aachen steht. Die Finanzierung von Forschungsvorhaben sei in den USA oder der Schweiz oftmals noch schwerer als hierzulande zu realisieren: „Deutschland steht auch dank der EU besser da als andere.“

Doch auch Deutschland muss in Augen der jungen Wissenschaftler seine Anstrengungen in den Bereichen Forschung und Entwicklung erhöhen. „Wir benötigen mehr Professoren-Stellen“, sagt Beck. Rückendeckung erhielt er aus dem Auditorium. Walter Leidinger, früherer Leiter des Chemparks in Dormagen, beklagte, dass es trotz eingeleiteter Energiewende in Nordrhein-Westfalen keinen Lehrstuhl für Elektrochemie gebe. Stammen machte sich dafür stark, dass Forschungsgelder langfristiger disponiert werden: „Eine mittelfristige Planungssicherheit ist zwingend.“ Auch sei es bedauerlich, dass ein guter Teil der Fördermittel in Verwaltung und Bürokratie versanden würden.

Tobias Beck und Christian Stammen warben mit ihrem GUT-Auftritt für die Forschung und für die praxis- und produktionsbezogene Ausbildung – ein Plädoyer für die Wissenschaft eben.

Quelle: NGZ

Eisstockschießen für Tandem am 18.12.2017

Am Montag, 18.12.2017 in der Zeit von 13 – 15 Uhr, treten gemischte Teams mit je 4 Spielern auf der Eisfläche miteinander und gegeneinander an. Das Event findet in der Winterwelt Düsseldorf Elisabethstraße / Bachstraße statt. Parkplätze in den Bilker Arcaden direkt nebenan. Die Kosten in Höhe von 20 € pro Person für Suppe, Glühwein, alkoholfreien Punsch und Softgetränke werden zugunsten der Tandem Stiftung gespendet.

Jeder ist willkommen. Wer mitspielen will, meldet sich bitte bis Freitag, 15.12.2017, eMail: sylvia.schlesak@zuelow.de, Telefon 02131 2211 an.

Veranstaltung am 23. Oktober 2017

Geflüchtete und andere „Neu-Neusser“ als Auszubildende und Mitarbeiter

Offene Ausbildungs- und Arbeitsplätze sind die Chance zur Einstellung von Geflüchteten und anderen Neu-Neussern. Unternehmen aus dem Rhein-Kreis Neuss haben so die Möglichkeit, die für sie richtigen Mitarbeiter zu finden. Zudem wird den „Neu-Neussern“ so eine Perspektive für ein selbstbestimmtes Leben in ihrer neuen Heimat geboten. Mit dem Ziel, dies zu unterstützen, hat sich im Herbst 2015 aus der Neusser Wirtschaft die Initiative „Kompass D“ gebildet.

Im Rahmen des Abends möchten wir Ihnen anhand praktischer Erfahrungen Chancen und Mehrwerte aufzeigen, die sich Unternehmen durch die Einstellung von Geflüchteten und anderen Neu-Neussern bieten. Zudem berichten wir über Rahmenbedingungen und Hilfestellungen, wie Sie hierbei von der Einstellung bis zum Ende der Lehre unterstützt werden.

Hierzu laden wir herzlich ein am:

Montag,23. Oktober 2017 um 18:00 Uhr
Ort: Zülow AG, Gut Gnadental, Nixhütter Weg 85, 41468 Neuss

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Eine vorherige Anmeldung per Mail an wirtschaftsfoerderung@rhein-kreis-neuss.de ist erforderlich. Weiter Informationen entnehmen Sie bitte unserem Fyler 2017_Einladung_Veranstaltung Fluechtlingsintegration

Innenminister de Maizière: Mit Datenabgleich gegen Gefährder

Von Simon Janssen (Quelle: NGZ, www.rp-online.de)

Neuss. Ulrich Deppendorf ging gleich in die Vollen. Zumindest bezeichnete der ehemalige Leiter des ARD-Hauptstadtstudios so seine Einstiegsfrage an Innenminister Thomas de Maizière, der gestern auf Einladung von Jutta Zülow beim Gnadentaler Unternehmer-Tisch zu Gast war. Deppendorf griff zu Beginn ein tagesaktuelles Thema auf – die vom Europäischen Gerichtshof abgelehnte Klage von Ungarn und der Slowakei gegen die Verteilung von Flüchtlingen. De Maizière zeigte sich „sehr glücklich“ darüber, dass dem EU-Beschluss nun auch die widerspenstigen Länder Folge leisten müssen. Nun gehe es um die grundsätzliche Frage der Durchsetzung europäischen Rechts. Ein Vertragsverletzungsverfahren sei eine mögliche Sanktion gegen die beiden Länder.
Das Thema Flüchtlinge sollte auch den weiteren Verlauf des Gesprächs dominieren. Einen besonderen Wandel in der Bevölkerung habe der Innenminister diesbezüglich nach der Silvesternacht 2015/2016 in Köln gespürt: „Vorher waren alle Flüchtlinge Heilige, danach waren sie alle Verbrecher. Beides stimmt nicht.“ Als Politiker sei man jedoch gut beraten, diesen Stimmungsschwankungen in der Bevölkerung „nicht so schnell nachzugeben“.
Wenn sich einer mit dem schwierigen Spagat zwischen der Aufnahme von schutzbedürftigen Menschen und dem Erkennen sogenannter Gefährder, die sich unter sie mischen, auskennt, dann ist es der Innenminister. „Die Sicherheitsbehörden rechnen ungefähr mit rund 700 Gefährdern. Das sind zumindest die, von denen wir wissen“, so der Innenminister, der jedoch gleichzeitig auf die schwer zu erfassende Dunkelziffer aufmerksam machte. Die Zahl der Gefährder habe sich in den vergangenen zwei bis drei Jahren fast verfünffacht. Die Zahl der Ermittlungsverfahren jedoch auch. Ein Problem, das den 63-Jährigen umtreibt: „Wir haben keine Referenzdatei über diejenigen, die auf der Seite von Assad Menschen gequält und in Gefängnissen gefoltert haben. Auch diese Personen bekommen subsidiären Schutz, weil sie aus einem Kriegsgebiet kommen – da finden sich manchmal Täter und Opfer wieder.“
Generell herrsche bei dem Thema Datenerfassung und -abgleich Handlungsbedarf. Es sei zwar schon einiges passiert auf europäischer Ebene – Stichwort einheitlicher Gefährderbegriff -, doch gleichzeitig müsse noch viel gemacht werden. Ein Beispiel: In der Datei eines Flüchtlings, der nach Griechenland kommt, würden Fingerabdrücke, aber keine Namen erfasst. Im Schengener Informationssystem würden hingegen zwar Namen erfasst, aber keine Fingerabdrücke. „Das macht wenig Sinn“, so der Innenminister, der hinzufügte: „Wir brauchen nicht mehr Informationen, wir müssen sie nur besser verknüpfen. Aber daran arbeiten wir.“

Abschiednehmen ist schwer

Am 27. Juli 2017 ist unser Mitarbeiter, Kollege und Freund Raymund Otten verstorben. Er war 15 Jahre Teil unseres Unternehmens und hat dieses als Technischer Leiter in besonderer Weise geprägt. Als Elektromeister mit Leib und Seele hat er viele junge Menschen für unseren Berufsnachwuchs auf den Weg gebracht und stand Kollegen, Partnern und Kunden stets als konstruktiver Ratgeber zur Seite. Mit seinem Wissen, seinem Können und seinem persönlichen Einsatz bleibt er für uns ein Vorbild. Wir bleiben Raymund Otten in tiefer Dankbarkeit verbunden.

Peter Altmaier beim Politik-Talk auf Gut Gnadental

Neuss. Am Ende bringt es Jutta Zülow auf den Punkt. Es sei ein richtiges Feuerwerk gewesen, sagt die Gastgeberin des Gnadentaler Unternehmer Tischs. Rund anderthalb Stunden Talk mit Peter Altmaier liegen da gestern Abend hinter den Besuchern, die jede Menge Gesprächsanregungen mit in die Nachspielzeit nehmen. Von Andreas Buchbauer (C) RP-online.de

Bei Getränken und einem kleinen Imbiss werden diese auf Gut Gnadental aufgegriffen. Im Gespräch mit Moderator Ulrich Deppendorf hat sich Peter Altmaier zuvor als humorvoller und geradliniger Gesprächspartner erwiesen. Der Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben sprach offen über aktuelle politische Themen.

Stichwort Türkei. „Wir wünschen uns dringend, dass die Türkei ein demokratischer Staat bleibt und der Rechtsstaat nicht unter die Räder kommt“, betonte Altmaier. „Es sind durchaus schwierige Prozesse, die sich in der Türkei vollziehen, die uns mit Sorgen erfüllen.“ Da war die Nachricht, dass die Türkei einen Besuch von Bundestagsabgeordneten auf dem Nato-Stützpunkt im türkischen Konya untersagt hat, gerade ein paar Stunden alt. Altmaier betonte, dass eine Zusammenarbeit mit der Türkei – so schwierig die Beziehungen momentan auch seien – zum Beispiel mit Blick auf die Flüchtlingsproblematik und die instabile Lage im Nahen und Mittleren Osten unabdingbar sei.

Klare Kante zeigte er mit Blick auf den G20-Gipfel in Hamburg. Für all jene, die den Sinn eines solchen Gipfels infrage stellen, hatte er eine klare Botschaft. Angesichts der Vielzahl der Probleme in der Welt sei das persönliche Gespräch der Staats- und Regierungschefs unerlässlich. Und mit Blick auf die Ausschreitungen am Rande des Gipfels und der Frage, ob Hamburg der richtige Tagungsort gewesen sei, stellte er klar, dass man sich nicht von „einigen Tausend Randalierern vorschreiben lasse, wo Gipfel stattfinden und wo nicht“.

Am Ende des Abends gab es noch einen Plausch unter Ministern: Neben Altmaier waren auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper unter den Gästen.

10. Tandem-Tag auf Gut Gnadental

Tandem-Tag 2017

Am 6. Mai 2017 war es wieder soweit – der 10. Tandemtag fand auf Gut Gnadental statt. Auch in diesem Jahr besuchten wieder Hunderte das integrative Sportfest im Namen der „Tandem Stiftung Burkhard Zülow“. 2004 wurde durch Zülows soziales Engagement die „Initiative Tandem“ ins Leben gerufen, damit Schüler mit und ohne geistige Behinderung nachhaltig gemeinsam Sport treiben, um so auch eventuell bestehende Hemmungen und Berührungsängste abbauen zu können. Im September 2010 wurde aus der Initiative schließlich die „Tandem Stiftung Burkhard Zülow“, die zahlreiche Projekte in verschiedensten Sportarten unterstützt. Den Besuchern wurde am Samstag ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, u. a. von den “Jazz-Brothers“, geboten. Ergänzt wurde dies durch eine bunte Aktionsvielfalt zum Mitmachen, welche von der Tandemtour, über ein integratives Fußballspiel und diverse Tischtennisrunden, bis hin zur Tombola, bei der man Karten für das DFB-Pokalfinale gewinnen konnte, reichte. Die Stadt Neuss ist also auf dem besten Wege zur Landeshauptstadt der sportlichen Inklusion zu werden, so die NGZ. Erfahren Sie mehr unter: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rhein-kreis/sport/tandem-tag-volksfest-und-promi-treff-aid-1.6802687.

Hier einige visuelle Eindrücke des 10. Tandem-Tages auf GUT Gnadental:

Samstag, 6. Mai 2017, 10. Tandemtag

Am Samstag, den 6. Mai 2017 ist es wieder soweit. Um 10 Uhr startet die Tandem-Tour. Ab 12:30 bis 16 Uhr findet ein abwechslungsreiches Programm mit Musik und vielen anderen Aktivitäten in und um Gut Gnadental statt. Hier gibt es für alle Überraschungen und eine Tombola – auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen.