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Engagement

Wir engagieren uns

Engagement beschreibt, dass man sich für etwas das einem sehr am Herzen liegt besonders einsetzt – das muss nicht immer finanziellen Einsatz bedeuten, auch Zeit ist ein Teil von Engagement. Wir engagieren uns sowohl mit Zeit und finanziellen Mitteln bei unseren folgenden Projekten und möchten hiermit unserer Pflicht eines Unternehmens mit Verantwortung nachkommen.

Gnadentaler Unternehmertisch

WIR SIND GUT

GUT im Gespräch

Politik | Wirtschaft
Wissenschaft | Gesellschaft
Gnadentaler Unternehmer Tisch

Der „Gnadentaler Unternehmer Tisch – GUT“ ist eine Plattform für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zum Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Regelmäßig diskutieren Gäste des GUT mit verantwortlichen Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Gesellschaft.

Die Diskussionsinhalte des Gnadentaler Unternehmertischs sind sehr vielseitig. Themen wie „von der Idee zum Patent“, „Sicherheit
als Standortfaktor“, „ein Abt ist Unternehmensführer“ und der Dialog mit Politik und Wirtschaft mit Ministern sind
Jahresprogramm.

Die Veranstaltungsreihe „Gnadentaler Unternehmer Tisch – GUT“ wurde 2003 von der Zülow AG in enger Kooperation mit
mittelständischen Unternehmen, dem Rhein-Kreis-Neuss sowie dem Institut für Dienstleistungs-Management der
Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gestartet. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass es angesichts
zunehmenden Wettbewerbs im globalem Markt erforderlich ist, einen Wissensaustausch von Unternehmen zu fördern und ist Teil des
gesellschaftlichen Engagements der Zülow AG
.

DER GUT IST EINE PLATTFORM FÜR EINEN GEMEINSAMEN WISSENSAUSTAUSCH ZWISCHEN UNTERNEHMEN, WIRTSCHAFT UND WISSENSCHAFT FÜR UNSERE KUNDEN. FÜR JEDE VERANSTALTUNG ERFOLGT EINE PERSÖNLICHE EINLADUNG.

Rückblicke

2019

Gnadentaler Unternehmertisch 17. April 2019

Carsten Linnemann
Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU

2018

Gnadentaler Unternehmertisch 13. September 2018

Frank Sportolari
Generalbevollmächtigter von UPS Deutschland

Gnadentaler Unternehmertisch 19. Juni 2018

Thomas Schnalke
Sprecher der Geschäftsführung Flughafen Düsseldorf GmbH

Gnadentaler Unternehmertisch 26. Februar 2018

Dr. Tobias Beck
– independent group leader –
RWTH Aachen University
Institute of Inorganic Chemistry

Prof. Dr.-Ing. Christian Stammen
Leiter F&E
XCMG European Research Center GmbH

2017

Gnadentaler Unternehmertisch 7. September 2017

Thomas de Maizière

Bundesminister des Innern

Gnadentaler Unternehmertisch 14. Juli 2017

Peter Altmaier

Chef des Bundeskanzleramtes und
Bundesminister für besondere Aufgaben

Gnadentaler Unternehmertisch 7. Februar 2017

Sigmar Gabriel

Bundesaußenminister

2016

Gnadentaler Unternehmertisch 2. November 2016

Bernhard Mattes

Vorsitzender der Geschäftsführung
Ford-Werke GmbH

Gnadentaler Unternehmertisch 16. Juni 2016

Christian Lindner MdL

Bundesvorsitzender der FDP
Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW

2015

Gnadentaler Unternehmertisch 22. September 2015

Dr. Johannes Teyssen

Vorsitzender des Vorstands E.ON SE
Thema: „Wege in die Energiezukunft“

Gnadentaler Unternehmertisch 19. August 2015

Friedrich Merz
Vorsitzender der Atlantik-Brücke

Thema: „Deutschland und Amerika: Eine Partnerschaft auf dem Prüfstand?“

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Die Bilder sind für die Darstellung im Internet optimiert und dürfen von dieser Seite für den privaten Gebrauch heruntergeladen werden. Bilder in hochauflösender Qualität stellen wir Ihnen gerne unter Angabe der Bildnummer gegen eine Spende an die Tandem Stiftung Burkhard Zülow zur Verfügung. Sprechen Sie uns an.

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GUT in der Presse

Meinungsmann, Angriffsmann – Linnemann

Herbert Napp (72) vergaß das Rauchen – und das will beim „Vulkan von Neuss“ schon etwas bedeuten. Nach 90 Talkminuten mit Carsten Linnemann und (fast) ohne Zigarettenpause war der Altbürgermeister beeindruckt: „Endlich ein Berliner Politiker, der eine Meinung hat und bei dem es Freude macht, ihm zuzuhören, selbst wenn man anderer Meinung ist.“

So wie Napp dachten viele der 120 Besucher auf Gut Gnadental, wo Jutta Zülow und Familie zum ersten Polittalkin 2019 baten. Moderator Ulrich Deppendorf musste aufs Veranstaltungsende drängen, denn der Diskussionsbedarf war noch hoch. Dass Carsten Linnemann (41) gegen den (Meinungs-)Strom schwimmen kann, ist bekannt. Vor Ort hielt der Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU, was sein Ruf versprach. Eloquent bezog er seine Positionen: Marktwirtschaftliche Erneuerung, Überarbeitung des Koalitionsvertrages, Deutschpflicht für Imame, Plädoyer für Schwarz-Gelb, direkt nach der Europawahl mit der Erarbeitung des CDU-Wahlprogramms beginnen. Linnemann tut, was er bei anderen vermisst: „Debatten anzetteln.“ Seine CDU sei bei fast allen Themen in der Defensive. Nur eine Ausnahme erkennt er: Minister Jens Spahn. Der gehe voran: „Wie jetzt bei der Organspende.“ 

Auch die Unternehmer kriegen ihr Fett ab: „Die sind zu ruhig.“ Die rhetorische Frage schiebt er nach: „Haben die Angst vor einem Shitstorm im Netz?“ Letztlich geht es Linnemann um Debattenkultur. Parteien müssten wieder unterscheidbar sein: „Wenn ich ein CDU-Mitglied nachts um 3 Uhr wecke, muss es mir sagen können, was die CDU anders machen will als die SPD.“ Thesen und Argumente formuliert Linnemann amüsant. Darüber, was er in der Politik werden möchte, mag er nicht sprechen. „Ich bin unabhängig“, sagt Linnemann, „ich bin 41 Jahre alt und schon seit 2009 im Bundestag. Ich muss das nicht bis 70 machen. Es herrscht ja Fachkräftemangel.“ Lacher, Beifall. Auch Herbert Napp klatscht und schlendert aus dem Saal. Es ist Zeit für eine Zigarette.

Quelle: NGZ

UPS-Chef will Paket-Zustellung optimieren

In Gnadental sprach Frank Sportolari auch übers Linksabbiegen seiner Paket-Fahrer und die Handelspolitik Trumps.

20 Millionen Sendungen täglich, 450.000 Mitarbeiter weltweit, allein 20.000 in Deutschland – und eine eigene Airline mit 241 Flugzeugen: Allein die Zahlen, die Frank Sportolari, Generalbevollmächtigter von UPS Deutschland, den Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft präsentierte, waren beeindruckend. Sie alle waren auf Einladung von Jutta Zülow zum Gnadentaler Unternehmer-Tisch (GUT) gekommen. 

Seit 1996 ist das Gut Gnadental nicht nur Sitz des Familienunternehmens, sondern auch ein Ort des Wissensaustausches. Dieses Mal stand der UPS-Chef Deutschland dem früheren Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, Ulrich Deppendorf, Rede und Antwort. Dass UPS nicht nur der größte Express- und Paketzustelldienst der Welt im B-to-B-Bereich ist, sondern auch einer der führenden Anbieter von spezialisierten Transport- und Logistikservices, wurde dabei deutlich. 

Wie es denn um den Umweltschutz bei UPS stehe, wollte Deppendorf denn auch wissen. „Wir sind führend in dem Bereich“, so der gebürtige Chicagoer Sportolari selbstbewusst. Auf die Erwiderung Deppendorfs, das behaupte DHL auch von sich, erklärte er in typisch-amerikanisch lockerer Art: „Nur wir machen das ganz anders.“ Ein Zehntel aller UPS-Fahrzeuge werde bereits mit alternativen Treibstoffen wie Hybrid-, Flüssiggas- oder Elektrotechnologie angetrieben. „Wir transportieren allerdings meist sehr große Pakete“, so Sportolari. „Und für Lastwagen gibt es noch kein wirklich einsatztaugliches Modell.“ Deshalb teste UPS unterschiedliche Alternativen. So arbeite das Unternehmen mit einem schwäbischen Elektrofahrzeughersteller zusammen. „Ausrangierte UPS-Dieselfahrzeuge werden zunächst komplett ausgehöhlt und erhalten dann dort ihre Batterien“, sagte Sportolari. In Düsseldorf fahre mittlerweile die gesamte UPS-Flotte mit Elektromotoren. Entwicklung und Forschung sind wesentliche Standbeine des Unternehmens. 

Drohnenzustellung, globale Telekommunikationsnetze oder Roboternutzung – zum einen beobachte man genau, was andere Forscher machen, zum anderen teste UPS im eigenen Forschungslabor in den USA unterschiedliche Technologien, so Sportolari. Weil man festgestellt habe, dass die meisten Unfälle beim Rückwärtsfahren und Linksabbiegen passieren, sei daher ein eigenes Navigationssystem entwickelt worden. Die UPS-Fahrten sollen so optimiert werden, dass die Strecken kein Linksabbiegen vorsehen. In Ravensburg werde das System erstmals getestet, erklärte Sportolari später gegenüber der NGZ. 

Seit April ist er zudem Präsident der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland – kurz „Am-Cham Germany“ genannt. In dieser Funktion sollte er Deppendorf zu den US-Strafzöllen und den verschärften Handelsbeziehungen Rede und Antwort stehen. „Wie groß ist denn Ihre Fassungslosigkeit über diesen US-Präsidenten?“, wollte Deppendorf wissen. Doch Sportolari ließ sich nicht provozieren, wenn er auch zugab, Trumps Art der Handelspolitik kritisch zu sehen. Ein Auseinanderdriften von Europa und den USA würde niemandem nutzen, wohl aber den Wohlstand insgesamt nach unten drücken, sagte er. Angesprochen auf manche Polterei entweder durch Trump oder den neuen US-Botschafter Richard Grenell warb er für etwas mehr Nonchalance: „Wir sollten uns nicht jedes Mal so aufregen.“ 

Diplomatisches Geschick wird Sportolari brauchen: Am Sonntag fliegt er mit einer Delegation in die USA. Höhepunkt der Reise werde ein Treffen mit US-Wirtschaftsminister Wilbur Ross sein, verriet er Zülows Gästen auf Gut Gnadental.

Quelle: NGZ

Flughafen-Chef will besseren Service

Meinungsmann, Angriffsmann – Linnemann. Der Flughafen Düsseldorf will mächtig Dampf machen, um Passagiere noch zur nahen Feriensaison bei Abflug und Ankunft schneller und somit stressfreier abzufertigen. Dann werden in der Spitze bis zu 100.000 Fluggäste täglich erwartet. Die massiven Probleme aus dem Vorjahr – verbunden mit langen Wartezeiten – sollen sich in diesem Sommer nicht wiederholen. So stellen die Eigentümer einen Millionen-Euro-Betrag bereit, um den Service für ihre fliegenden Kunden zu verbessern. Zudem drängen die Düsseldorfer gemeinsam mit den anderen deutschen Flughäfen den Gesetzgeber, die Steuerung der Sicherheitskontrolle – sie liegt bisher bei der Bundespolizei – auf die Betreiber vor Ort zu übertragen. „Bis in den Koalitionsvertrag haben wir es schon geschafft“, sagt Thomas Schnalke mit zuversichtlichem Unterton. 

Thomas Schnalke (55), Sprecher der Geschäftsführung Flughafen Düsseldorf GmbH, war jetzt Gesprächspartner beim Gnadentaler Unternehmer-Tisch (GUT), dessen Gastgeber die Familie Zülow seit vielen Jahren ist. Vor mehr als hundert geladenen Besuchern zeichnete der Flughafen-Chef im Interview mit dem früheren Leiter des ARD-Hauptstadtbüros, Ulrich Deppendorf, ein Zukunftsbild des drittgrößten deutschen Flughafens, für das es vordringlich zwei Herausforderungen zu lösen gelte: 1) Sicherheit am Boden und in der Luft zu gewährleisten, ohne dabei die Geduld der Reisenden über Gebühr zu strapazieren. 2) Die Kapazitätserhöhung auf 60 Luftbewegungen pro Stunde für 50 Prozent der Betriebszeiten. Der Flughafen warte auf die beantragte Betriebsgenehmigung: „Unser Thema ist nicht die dritte Bahn, sondern die Ausnutzung dessen, was technisch heute schon möglich ist.“ Unwetter, Streiks in Frankreich und personelle Engpässe auch bei der deutschen Flugsicherung sind nach Aussage von Thomas Schnalke die Gründe, die aktuell zu massiven Verspätungen führen: „Dagegen kämpfen wir.“

Mit Blick auf die Lärm-Beschwerden aus der Bevölkerung, insbesondere aus Meerbusch, dem Neusser Norden und Ratingen, sagte der Flughafen-Chef, dass über den Regelbetrieb bis 22 Uhr (Starts) und 23 Uhr (Landungen) hinaus, auch verspätete Landungen für alle Linien bis 23.30 und bis 24 Uhr für die Linien, die in Düsseldorf ihren Heimat-Flughafen haben, durch die gültige Betriebsgenehmigung abgedeckt seien. Darüber hinaus gehende Sondergenehmigungen seien „an einer Hand“ auf zu zählen und beträfen zu meist nur Ambulanz-Flüge oder Flüge, mit denen Transplantationsorgane eingeflogen würden. Mit Blick auf die Sicherheitskontrollen kann sich Schnalke vorstellen, dass künftig Passagiere zertifiziert werden. Im Klartext: Wer einen generellen Sicherheitscheck absolviert hat, kann schneller die Kontrollen passieren. Drohnen zur Personenbeförderung sieht er aber in absehbarer Zeit nicht am Himmel. 

Die Flughafen GmbH, ein reiner Infrastrukturanbieter, beschäftigt rund 2300 Mitarbeiter, von denen nach Schätzung Schnalke jeder Zehnte aus dem Rhein-Kreis Neuss kommt. Der Airport-Chef sieht in dem Flughafen auch einen Innovationstreiber für die Region: „Wenn München führend ist, dann folgen wir dicht dahinter. Wir sind in der Start-up-Szene aktiv.“

Quelle: NGZ

Forscher fordern mehr Professoren

Neuss. Jutta Zülow stellt die Wissenschaft 2018 in den Mittelpunkt ihrer GUT-Gespräche. Zwei Forscher präsentierten ihre Projekte. Von Ludger Baten

Der Abend geriet zu einem Plädoyer für die Wissenschaft. Betriebswirte werden benötigt, um Unternehmen zu verwalten; Juristen sind erforderlich, um Firmen zu ordnen. „Doch sie alle, so wichtig sie sein mögen, produzieren nichts“, sagt Christian Stammen, der für ein chinesisches Unternehmen als Forscher und Entwickler arbeitet und sich zudem mit Vorlesungen in der Ausbildung der Studenten an der RWTH Aachen engagiert. Gemeinsam mit Tobias Beck, einem jungen Wissenschaftler aus dem Bereich der Nanotechnologie, war Stammen jetzt Gast beim Gnadentaler Unternehmer Tisch (GUT), wo sie Ulrich Deppendorf, dem früheren Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, Rede und Antwort standen.

Jutta Zülow sieht im Gut Gnadental, seit 1996 Sitz des Familienunternehmens, einen Ort für den Wissensaustausch. Dem dienen vor allem die GUT-Veranstaltungen, die Verantwortliche aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammenführen. 2017, ein Jahr mit Wahlen zum Bundestag und zum Landtag, waren mit Thomas de Maizière, Peter Altmaier und Sigmar Gabriel gleich drei bundespolitische Schwergewichte zu Gast.

Das noch junge Jahr soll nach Willen der Gastgeberin jetzt einen wissenschaftlichen Kontrapunkt setzen. Der Ansatz geht offenbar auf, denn die beiden jungen Forscher Beck (2017) und Stammen (2018), beide Träger des mit 20.000 Euro dotierten Wissenschaftspreises des Industrieclub Düsseldorf, füllten den Saal – faszinierten mit ihrer Leidenschaft für Forschung und Entwicklung. Für Stammen war es fast ein Heimspiel. Er besuchte, ebenso wie Mitgastgeber David Zülow, einst das Humboldt-Gymnasium in Neuss und er wohnt heute mit seiner Familie in Korschenbroich-Glehn.

Das Forscher-Duo bekannte sich zum Forschungsstandort Deutschland. Auch bei freier Auswahl locke das Ausland nicht. „Wir haben in Deutschland mehr Chancen als viele wahr haben wollen“, sagt Beck, der in Diensten der RWTH Aachen steht. Die Finanzierung von Forschungsvorhaben sei in den USA oder der Schweiz oftmals noch schwerer als hierzulande zu realisieren: „Deutschland steht auch dank der EU besser da als andere.“

Doch auch Deutschland muss in Augen der jungen Wissenschaftler seine Anstrengungen in den Bereichen Forschung und Entwicklung erhöhen. „Wir benötigen mehr Professoren-Stellen“, sagt Beck. Rückendeckung erhielt er aus dem Auditorium. Walter Leidinger, früherer Leiter des Chemparks in Dormagen, beklagte, dass es trotz eingeleiteter Energiewende in Nordrhein-Westfalen keinen Lehrstuhl für Elektrochemie gebe. Stammen machte sich dafür stark, dass Forschungsgelder langfristiger disponiert werden: „Eine mittelfristige Planungssicherheit ist zwingend.“ Auch sei es bedauerlich, dass ein guter Teil der Fördermittel in Verwaltung und Bürokratie versanden würden.

Tobias Beck und Christian Stammen warben mit ihrem GUT-Auftritt für die Forschung und für die praxis- und produktionsbezogene Ausbildung – ein Plädoyer für die Wissenschaft eben.

Quelle: NGZ

Innenminister de Maizière: Mit Datenabgleich gegen Gefährder

Von Simon Janssen (Quelle: NGZ, www.rp-online.de)

Neuss. Ulrich Deppendorf ging gleich in die Vollen. Zumindest bezeichnete der ehemalige Leiter des ARD-Hauptstadtstudios so seine Einstiegsfrage an Innenminister Thomas de Maizière, der gestern auf Einladung von Jutta Zülow beim Gnadentaler Unternehmer-Tisch zu Gast war. Deppendorf griff zu Beginn ein tagesaktuelles Thema auf – die vom Europäischen Gerichtshof abgelehnte Klage von Ungarn und der Slowakei gegen die Verteilung von Flüchtlingen. De Maizière zeigte sich „sehr glücklich“ darüber, dass dem EU-Beschluss nun auch die widerspenstigen Länder Folge leisten müssen. Nun gehe es um die grundsätzliche Frage der Durchsetzung europäischen Rechts. Ein Vertragsverletzungsverfahren sei eine mögliche Sanktion gegen die beiden Länder.
Das Thema Flüchtlinge sollte auch den weiteren Verlauf des Gesprächs dominieren. Einen besonderen Wandel in der Bevölkerung habe der Innenminister diesbezüglich nach der Silvesternacht 2015/2016 in Köln gespürt: „Vorher waren alle Flüchtlinge Heilige, danach waren sie alle Verbrecher. Beides stimmt nicht.“ Als Politiker sei man jedoch gut beraten, diesen Stimmungsschwankungen in der Bevölkerung „nicht so schnell nachzugeben“.
Wenn sich einer mit dem schwierigen Spagat zwischen der Aufnahme von schutzbedürftigen Menschen und dem Erkennen sogenannter Gefährder, die sich unter sie mischen, auskennt, dann ist es der Innenminister. „Die Sicherheitsbehörden rechnen ungefähr mit rund 700 Gefährdern. Das sind zumindest die, von denen wir wissen“, so der Innenminister, der jedoch gleichzeitig auf die schwer zu erfassende Dunkelziffer aufmerksam machte. Die Zahl der Gefährder habe sich in den vergangenen zwei bis drei Jahren fast verfünffacht. Die Zahl der Ermittlungsverfahren jedoch auch. Ein Problem, das den 63-Jährigen umtreibt: „Wir haben keine Referenzdatei über diejenigen, die auf der Seite von Assad Menschen gequält und in Gefängnissen gefoltert haben. Auch diese Personen bekommen subsidiären Schutz, weil sie aus einem Kriegsgebiet kommen – da finden sich manchmal Täter und Opfer wieder.“
Generell herrsche bei dem Thema Datenerfassung und -abgleich Handlungsbedarf. Es sei zwar schon einiges passiert auf europäischer Ebene – Stichwort einheitlicher Gefährderbegriff -, doch gleichzeitig müsse noch viel gemacht werden. Ein Beispiel: In der Datei eines Flüchtlings, der nach Griechenland kommt, würden Fingerabdrücke, aber keine Namen erfasst. Im Schengener Informationssystem würden hingegen zwar Namen erfasst, aber keine Fingerabdrücke. „Das macht wenig Sinn“, so der Innenminister, der hinzufügte: „Wir brauchen nicht mehr Informationen, wir müssen sie nur besser verknüpfen. Aber daran arbeiten wir.“

Peter Altmaier beim Politik-Talk auf Gut Gnadental

Neuss. Am Ende bringt es Jutta Zülow auf den Punkt. Es sei ein richtiges Feuerwerk gewesen, sagt die Gastgeberin des Gnadentaler Unternehmer Tischs. Rund anderthalb Stunden Talk mit Peter Altmaier liegen da gestern Abend hinter den Besuchern, die jede Menge Gesprächsanregungen mit in die Nachspielzeit nehmen. Von Andreas Buchbauer (C) RP-online.de

Bei Getränken und einem kleinen Imbiss werden diese auf Gut Gnadental aufgegriffen. Im Gespräch mit Moderator Ulrich Deppendorf hat sich Peter Altmaier zuvor als humorvoller und geradliniger Gesprächspartner erwiesen. Der Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben sprach offen über aktuelle politische Themen.

Stichwort Türkei. „Wir wünschen uns dringend, dass die Türkei ein demokratischer Staat bleibt und der Rechtsstaat nicht unter die Räder kommt“, betonte Altmaier. „Es sind durchaus schwierige Prozesse, die sich in der Türkei vollziehen, die uns mit Sorgen erfüllen.“ Da war die Nachricht, dass die Türkei einen Besuch von Bundestagsabgeordneten auf dem Nato-Stützpunkt im türkischen Konya untersagt hat, gerade ein paar Stunden alt. Altmaier betonte, dass eine Zusammenarbeit mit der Türkei – so schwierig die Beziehungen momentan auch seien – zum Beispiel mit Blick auf die Flüchtlingsproblematik und die instabile Lage im Nahen und Mittleren Osten unabdingbar sei.

Klare Kante zeigte er mit Blick auf den G20-Gipfel in Hamburg. Für all jene, die den Sinn eines solchen Gipfels infrage stellen, hatte er eine klare Botschaft. Angesichts der Vielzahl der Probleme in der Welt sei das persönliche Gespräch der Staats- und Regierungschefs unerlässlich. Und mit Blick auf die Ausschreitungen am Rande des Gipfels und der Frage, ob Hamburg der richtige Tagungsort gewesen sei, stellte er klar, dass man sich nicht von „einigen Tausend Randalierern vorschreiben lasse, wo Gipfel stattfinden und wo nicht“.

Am Ende des Abends gab es noch einen Plausch unter Ministern: Neben Altmaier waren auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper unter den Gästen.

Gabriel genoss Gnadentaler Gastspiel am 7. Februar 2017 auf Gut Gnadental

Neuss, 7. Februar 2017 – Talk mit Sigmar Gabriel wurde zum gesellschaftlichen Ereignis. Der entspannte Noch-SPD-Vorsitzender punktete vor Unternehmern.
Von Ludger Baten

Seit 2003 bittet die Zülow AG beim „Gnadentaler Unternehmer Tisch“ (GUT) Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zum Gedankenaustausch mit dem Mittelstand. Gestern Abend gelang dem mehr als 40 Jahre alten Handwerksbetrieb das öffentliche Meisterstück: Das Gastspiel von Außenminister Sigmar Gabriel geriet zum gesellschaftlichen Ereignis.

Aurelis-Chef Olaf Geist, einer der Ideengeber des Gare-du-Neuss-Konzeptes, gratulierte der Gastgeberin: „Ein sehr gelungener Abend.“ Die verbale Vorlage verwandelte Jutta Zülow schlagfertig: „So gut wie diese Veranstaltung ist unser ganzes Unternehmen.“ Kein Widerspruch. „So viel Zuspruch für das, was hier auf die Beine gestellt wurde, tut auch uns Mitarbeitern gut“, sagte Burkhard Lüpschen aus der Zülow-Geschäftsleitung. Fast 200 Besucher zwängten sich in den Farnese-Saal, spendeten dem scheidenden SPD-Vorsitzenden Beifall für Aussagen im Gespräch mit dem früheren ARD-Fernsehmann Ulrich Deppendorf; beim Abtritt nach 90 Minuten sogar stehend – Gabriel hatte das Auditorium auf seiner Seite, obwohl „die Gäste in der Mehrzahl nicht zur SPD-Stammwählerschaft gehören“ (O-Ton David Zülow). Arno Jansen wunderte das hörbare Lob für Gabriel nicht: „Er ist ein Politiker mit vielen Facetten.“ Als der SPD-Chef im Stadtrat beim Bier auf seinen 43. Geburtstag anstieß, war der Außenminister längst wieder unterwegs …

Quelle: www.rp-online.de

GUT 16.06.2016 – „Christian Lindner auf thematischer Weltreise“

Neuss.  Von TTIP bis EM – auf Gut Gnadental hatte der FDP-Bundesvorsitzende einige Felder zu beackern. Von Simon Janssen

Erbschaftssteuer, Flüchtlingssituation, Fußball-Europameisterschaft, Energiepolitik, TTIP: An Themen mangelte es Ulrich Deppendorf beim Unternehmer-Tisch auf Gut Gnadental gewiss nicht. Gewohnt wortgewandt arbeitete sie sein Gesprächspartner Christian Lindner systematisch ab, konnte sich einen kleinen Seitenhieb in Richtung des ehemaligen Leiter des ARD-Hauptstadtstudios jedoch nicht verkneifen. „Ich fühle mich wie bei meinem Staatsexamen, bei dem Tempo, das Sie vorlegen“, sagte der FDP-Bundesvorsitzende schmunzelnd.

Gesprächsgäste

2019

Carsten Linnemann
Chef der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU

2018

Frank Sportolari
Generalbevollmächtigter UPS Deutschland Inc. Co. OHG

Thomas Schnalke
Sprecher der Geschäftsführung Flughafen Düsseldorf GmbH

Dr. Tobias Beck
– independent group leader –
RWTH Aachen University
Institute of Inorganic Chemistry
&
Prof. Dr.-Ing. Christian Stammen
Leiter F&E
XCMG European Research Center GmbH

2017

Thomas de Maizière
Bundesminister des Innern

Peter Altmaier
Chef des Bundeskanzleramtes und
Bundesminister für besondere Aufgaben

Sigmar Gabriel
Bundesaußenminister

2016

Bernhard Mattes
Vorsitzender der Geschäftsführung
Ford-Werke GmbH

Christian Lindner MdL
Bundesvorsitzender der FDP
Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW

Dr. Rolf Martin Schmitz
Stellvertretender Vorstandvorsitzender RWE

2015

Dr. Johannes Teyssen
Vorsitzender des Vorstands E.ON SE
Thema: „Wege in die Energiezukunft“

Friedrich Merz
Vorsitzender der Atlantik-Brücke
Thema: „Deutschland und Amerika: Eine Partnerschaft auf dem Prüfstand?“

Univ.-Prof. Dr. Anja Steinbeck
Rektorin der Heinrich Heine Universität Düsseldorf
Michael Bröcker
Chefredakteur der Rheinischen Post Michael Bröcker
Thema: „Ausbildung oder Studium – Müssen wirklich alle studieren?“

2014

Ulrich Deppendorf
Studioleiter und Chefredakteur im ARD-Hauptstadtstudio

Minister Hermann Gröhe
Bundesminister für Gesundheit

Thomas Ellerbeck
Mitglied TUI AG Management Board
Group Director Corporate & External Affair
Vorsitzender des Kuratoriums der TUI Stiftung

Dr. Martin Booms
Geschäftsführer der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur

Tandem Stiftung

TANDEM STIFTUNG BURKHARD ZÜLOW

„Man muss denen helfen, die sich nicht selbst helfen können!“
(Burkhard Zülow)

Der Neusser Unternehmer Burkhard Zülow verzichtete anlässlich seines Geburtstags im Jahre 2004 auf Geschenke. Stattdessen sammelte er
von seinen Gästen Geldspenden, die von ihm, durch die Sparkasse Neuss und weitere Sponsoren aufgestockt wurden, ein, um die „Initiative
Tandem“ ins Leben zu rufen. Schüler mit und ohne geistige Behinderung sollten gemeinsam Sport treiben und so Hemmungen und
Berührungsängste abbauen und stattdessen erfahren, dass jeder Mensch etwas kann und auch Stärken hat. Das erste Projekt war zugleich auch
Namensgeber für die Initiative. Tandems wurden angeschafft, auf denen die Sportler nicht hintereinander sondern nebeneinander sitzen und
so „auf Augenhöhe“ gemeinsame sportliche Erfolge erleben.

Im September 2010 wurde aus der Initiative Tandem die „Stiftung Tandem Burkhard Zülow“, die in Zusammenarbeit mit dem Sportbund
Rhein-Kreis Neuss, dem Stadtsportverband Neuss, sowie Förder-, Regelschulen und Sportvereinen zahlreiche Projekte in unterschiedlichen
Sportarten, wie Fussball, Voltigieren, Kanu, Judo oder Radsport, unterstützt.

Ihr Kontakt zu Tandem

Für Informationen stehen wir Ihnen unter folgenden Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:
Tel.: +49 (0)2131 221300
eMail: hilfe@tandem-stiftung.de

Unterstützen Sie Tandem – unsere Spendenkontos

Sparkasse Neuss
IBAN DE81305500000080244940
BIC WELADEDNXXX
Kto-Nr. 802 44 940
BLZ 305 500 00

Commerzbank AG
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BIC COBADEFFXXX
Kto-Nr. 776 26 44
BLZ 300 400 00

AUSZEICHNUNG: Land der Ideen 2010

Im Jahr 2010 wurde Tandem im Land-der-Ideen ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 3. Tandem-Tags am 8. Mai 2010
statt.

Der Preis „Deutschland -Land der Ideen- ausgewählter Ort 2010“ ist ein Preis der innovative Konzepte, die das weitere
Zusammenwachsen unseres Landes fördern, auszeichnet. Tandem ist stolz diese Auszeichnung entgegen nehmen zu dürfen. Dieser Preis zeigt
uns, dass das Projekt Tandem und der Tandem-Tag eine gute und richtige Initiative ist, Menschen mit und ohne Behinderung
zusammenzubringen, um somit das Zusammenleben unserer Gesellschaft enger zu verknüpfen.

EINE IDEE WIRD WIRKLICHKEIT

Der Gedanke, dass Sport für die gegenseitige Akzeptanz und Toleranz genutzt werden soll, steht neben dem Spaß, den die Kinder dabei haben, im Vordergrund. Das Projekt „Tandem – Integration von geistig behinderten Menschen durch Sport“ im Rhein-Kreis Neuss, initiiert von Burkhard Zülow und Landrat Dieter Patt, steht unter der Schirmherrschaft der stellvertretenden Neusser Bürgermeisterin, Angelika Quiring-Perl, und wird verantwortlich geleitet von einer Steuerungsgruppe, der u. a. der Kreissportbund Neuss und der Stadtsportverband Neuss angehören.

Durch den Einsatz der bisher gesammelten Spendengelder wurden bereits drei Sportgruppen, bestehend aus Kindern der Schulen für geistig Behinderte im Rhein-Kreis Neuss und anderen Schulformen gebildet, die in kleinen Teams gemeinsam Sport treiben. Das Radfahren auf speziellen und besonders geeigneten Tandems, das Kanufahren und der Judosport zeigen
erste Erfolge.

Um die vorgenannten Sportarten und Projekte möglichst vielen Sportbegeisterten zugänglich zu machen und die Öffentlichkeit zu informieren, sind verschiedene Aktionstage geplant. Das Tandem, bei dem die Kinder gleichberechtigt nebeneinander sitzen, ermöglicht beim VfR Büttgen, unbefangen und mit viel Spiel und Spaß die Barrieren des Alltags zu vergessen und einen ganz neuen Bezug zueinander herzustellen. Ähnlich wie beim Radsport wird auch beim Judo das Miteinander durch den Sport gelebt. Der bei den Schülern sehr beliebte Judosport wird unter der Regie der TG Neuss durchgeführt. Nicht nur zu Land, sondern auch auf dem Wasser gibt es Aktivitäten. Beim Kanufahren wird die Leistungsfähigkeit der geistig Behinderten gefördert und der Umgang zwischen gesunden und behinderten Menschen geübt. Der Neusser Kanuclub ermöglicht das Training.

Die in Kooperation mit dem Behindertensportverband NRW durchgeführten Fachübungsleiterausbildungen bei Menschen mit geistiger Behinderung des Kreissportbundes Neuss erfreuen sich großer Nachfrage. Dies unterstreicht die Nachhaltigkeit und auch Ausbaufähigkeit des Projektes.

Die Initialzündung für den Start des Projektes gab Burkhard Zülow anlässlich seines 60. Geburtstages, an dem er sich statt Geschenke Spenden für dieses Projekt wünschte und sammelte. Wenn Sie möchten, können auch Sie auf das dafür eingerichtete Spendenkonto einen Beitrag leisten.

(www.ngz-online.de)

Presse über Tandem

12. Tandemtag am 4. Mai 2019

Tandem-Tag wird zur „Winter-World“ im Mai

Die zweite „Winter-World“ der Tandem-Stiftung Burkhard Zülow ist eigentlich erst für Dezember geplant, doch schon beim 12. Tandem-Tag auf Gut Gnadental waren die Temperaturen recht frostig. Trotzdem kamen ein paar Hundert Besucher zum integrativen Sportfest – Spenden, Tombola und eine Versteigerung ließen zudem die Tandem-Kassen klingeln.

Hausherrin Jutta Zülow und Veranstalter Titus Jakobs sind sich einig: Im Dezember wird es eine Neuauflage der „Winter-World“ auf Gut Gnadental geben. Eisstockschießen hätte auch gut ins Programm des 12. Tandem-Tags gepasst, denn wer dem integrativen Sportfest der „Tandem-Stiftung Burkhard Zülow“ mehr als nur einen Kurzbesuch abstatten wollte am Samstag, der war gut beraten, sich warm anzuziehen. Wenigstens blieb es weitgehend trocken, „aber das Wetter hat uns schon ein paar Besucher gekostet,“ sagt Jutta Zülow. 

Viel mehr wurmt die Stiftungs-Vorsitzende aber die „zunehmende Konkurrenz von anderen Veranstaltungen an unserem Traditionstermin.“ Für die zeichnet vor allem die inflationäre Zunahme der durch „Neuss Marketing“ organisierten Stadtfeste verantwortlich. Die waren auch Schuld, dass Bürgermeister Reiner Breuer nur bei der Auftakttour in die Tandem-Pedale trat. Beim eigentlich vorgesehenen Part als Auktionator wurde er durch seinen Düsseldorfer Amtskollegen Thomas Geisel vertreten. „Wir dürfen bürgerschaftliches Engagement nicht nur fordern, sondern müssen es auch fördern“, erklärte der OB, warum er bereits zum zweiten Mal zum Tandem-Tag über den Rhein gekommen war. Ihm gelang es, eine Karikatur von Winfried Küfen für immerhin 4500 Euro an den Mann zu bringen. Jürgen Schröder gab sie umgehend an die Hausherrin zurück, „die bekommt einen Platz in ihrem Büro.“ Die vergrößerte Version, versprach Inklusionsbeauftragte Miriam Lenzen, soll im Rathaus aufgehängt werden. 

Das ersteigerte Geld fließt ebenso wie die Einnahmen der am Ende ausverkauften Tombola mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Sparkassen-Vorstand Volker Gärtner als „Glücksfeen“ in die Stiftungskasse. „Wir werden dafür neue Tandemräder anschaffen“, kündigte Jutta Zülow an. Die waren bei den aktiven Besuchern mit und ohne Handikap ebenso beliebt wie die anderen Mitmachaktionen, von denen einige des Wetters wegen unters Schützende und in diesem Fall vor allem wärmende Dach verlegt worden waren. „Spaß hat es trotzdem gemacht,“ sagte Werner Peschkes, der mit seinen beiden behinderten Söhnen noch keinen Tandem-Tag verpasst hat. Nur die „Handikaps“, die Tennis- Spieler des TC Grün-Weiss Neuss, waren ein bisschen traurig: Ihr langjähriger Trainer Günter Ziegenbein, der seine Schützlinge noch zu den Special Olympics World Games in Abu Dhabe begleitet hatte, ist in der vergangenen Woche verstorben.

Quelle: NGZ

11. Tandemtag am 5. Mai 2018

Beste Stimmung trotz weniger Besucher

Seit Samstag haben die Organisatoren des Tandem-Tags eine Sorge weniger: Dass irgendwann der schmucke Innenhof von Gut Gnadental zu klein sein könnte, um alle Besucher zu fassen. Denn nach Jahren steten Wachstums kamen erstmals weniger Besucher zum integrativen Sportfest der „Tandem-Stiftung Burkhard Zülow“ als in den Jahren zuvor.

Hausherrin Jutta Zülow nahm’s mit gelassenem Humor: „Die, die nicht da waren, werden schon erfahren, was sie verpasst haben.“ Recht hatte sie. Denn die, die gekommen waren an diesem strahlenden Frühsommertag, hatten ihren Spaß bei den zahlreichen Mitmachaktionen, die um zehn Uhr mit der von Ex-Gesundheitsminister Hermann Gröhe angeführten Ausfahrt der Tandems begannen, bei der reich bestückten Verlosung oder einfach beim „Get together“ auf Bierzeltbänken bei Würstchen, Kartoffelsalat und selbst gebackenem Kuchen. Den servierte unter anderem Thomas Schütz, Leiter Sportförderung der Kreisverwaltung, der seinen Geburtstag auch auf andere Weise hätte feiern können.

Doch die Bedeutung des Tandem-Tags hat sich inzwischen herumgesprochen, vor allem bei denen, für die er vor allem gedacht ist: „Es waren mehr Sportler mit Handikap da als sonst“, sagte Martin Limbach, der sich beim Kreissportbund um die Tandem-Aktion kümmert. Und die, die da waren, waren nicht nur zum Zuschauen gekommen, sondern griffen aktiv ins Geschehen ein: Beim Fußball auf der Streuobstwiese, beim Tischtennis mit den „NGZ-Sportlerinnen des Jahres“ Miriam Jongen und Jana Vollmert, beim Ringen, Judo, Taekwondo, Boule, Tennis, Bogenschießen, Voltigieren, Tandemfahren und Walken.

Spektakuläres zum Anschauen gab es auch, die meisten Schaulustigen lockten der Taekwondo-Club Neuss und das Junior-Team der Nixhof-Voltigierer an, die ihre neue Kür auf dem hölzernen Übungspferd zeigten und dafür Lob von zwei ausgewiesenen Expertinnen erhielten: Agnes Werhahn, der erfolgreichsten Voltigiertrainerin der Welt, und der dreifachen Weltmeisterin Nadia Ehning. Für weiteren „Promi-Faktor“ sorgten Olympiasiegerin Ulrike Nasse-Meyfarth, NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der beim elften Tandem-Tag zum elften Male selbst in die Pedale trat, der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer und sein Düsseldorfer Amtskollege Thomas Geisel, der bewundernd feststellte: „Schade, dass wir so etwas in Düsseldorf nicht auf die Beine gestellt bekommen.“

Quelle: NGZ

10. Tandemtag am 6. Mai 2017

Auf zum Tandem-Tag

Gnadental. Der „Tandem-Tag“ feiert Jubiläum: Zum zehnten Mal steigt das integrative Sportfest, das längst zu einem Volksfest geworden ist, morgen auf Gut Gnadental. Von Volker Koch

Olympiasieger – Ulrike Nasse-Meyfarth (Leichtathletik), Marcus Ehning (Springreiten) – und Weltmeister – Berti Vogts (Fußball), Nadia Ehning (Voltigieren) haben sich ebenso angesagt wie die lokale Prominenz mit Gesundheitsminister Hermann Gröhe an der Spitze. Doch im Mittelpunkt des 10. Tandem-Tags, der morgen um 10 Uhr mit einer gemeinsamen Radtour auf Gut Gnadental beginnt, stehen andere.

„Das gemeinsame Sporttreiben von Behinderten und Nicht-Behinderten ist nach wie vor das Allerwichtigste an diesem Tag“, stellt Jutta Zülow klar. Die Hausherrin ist Vorsitzende der nach ihrem verstorbenen Mann benannten „Tandem-Stiftung Burkhard Zülow“ und Motor des integrativen Sportfestes, das längst zu einem kleinen Volksfest geworden ist.

Programm und Motto sind unverändert: Jeder darf und jeder sollte irgendwo mitmachen bei all den Sportarten, die sich am „Tandem-Tag“ präsentieren. Ob auf den dreirädrigen Spezial-Tandems, die nach der gemeinsamen Ausfahrt an der Erft entlang ganztägig für eine Probefahrt zur Verfügung stehen, oder an der Tischtennisplatte, wo sich die „NGZ-Sportlerin des Jahres“ Miriam Jongen gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Jana Vollmert vom Regionalliga-Meister DJK Holzbüttgen zum Training mit dem Tischtennisteam der Gemeinnützigen Werkstätten (GWN) verabredet hat. Ob beim integrativen Fußballspiel, das diesmal nicht auf der Bezirkssportanlage Gnadental, sondern in Turnierform auf der eigens dafür präparierten Wiese zwischen Nixhütter Weg und Gutshaus ausgetragen wird. Ob bei den Judoka der TG Neuss oder den Ringern des KSK Konkordia Neuss, die sich die im Innenhof ausgelegten Matten teilen, oder beim Rollstuhlbasketball mit den Spezialisten der Cologne 99ers.

Besonders Wagemutige können mit dem Kanu durchs Wildwasser der Erft paddeln oder sich auf den Pferderücken schwingen, beim Voltigieren wie beim Ponyreiten. Ein Rollstuhlparcours ist ebenso aufgebaut wie eine Fußballtorwand und Tennis-Kleinspielfelder. „Jedes Jahr kommt irgendetwas Neues hinzu“, sagt Sylvia Schlesak, die gemeinsam mit KSB-Geschäftsstellenleiter Martin Limbach das bunte Treiben organisiert und koordiniert, was nicht immer ganz einfach ist. „Aber da wir keinen wirklich ausgeklügelten Zeitplan haben, sondern die meisten Aktionen gleichzeitig laufen, ist auch keiner böse, wenn er mal ein paar Minuten warten muss, bis er an der Reihe ist“, weiß Sylvia Schlesak aus einem knappen Jahrzehnt Tandemtag-Erfahrung. Das um so mehr, als sich die Wartezeit gut überbrücken lässt. Es gibt viele Interviews mit den Gästen, bei denen morgen die Sportprominenz um Berti Vogts und Ulrike Nasse-Meyfarth im Mittelpunkt steht. Es gibt Musik mit den Jazz-Brothers – ihr „Aufmarsch“ zum Wiesenwehr, um dort um 12.30 Uhr die Kanuten zu empfangen, ist Kult – und Melody on the rocks um Ex-Landrat Dieter Patt. Es gibt Essens-, Getränke- und Verkaufsstände, deren Erlöse ebenso zu einhundert Prozent in die Stiftungskasse fließen wie die aus der reich bestückten Tombola – Hauptgewinn ist eine Reise zum DFB-Pokalendspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund am 27. Mai in Berlin nebst Eintrittskarten und Übernachtung für zwei Personen. Und es gibt die Möglichkeit, ganz viele Gespräche zu führen. . .

Die Einnahmen fließen in das ganzjährig laufende, integrative Sportprogramm, an dem sich inzwischen mehr als ein Dutzend Förder- und Regelschulen aus dem gesamten Rhein-Kreis beteiligen. Gespendet werden kann natürlich auch: „Wir sammeln Geld für neue Tandems“, sagt Jutta Zülow. Dass die Dreiräder in die Jahre gekommen sind, konnte sie beim Radrennen in Büttgen selbst erleben, wo sie gemeinsam mit dem neuen Kreissportbund-Chef Hermann-Josef Baaken in die Pedale trat und nach den knapp zwei Kilometern feststellte: „Noch ein Grund mehr, eifrig zu sammeln.“

Und nicht zuletzt ist der morgige Tandem-Tag die richtige Einstimmung auf die Special Olympics Landesspiele, denn die werden vom 10. bis 12. Juli in Neuss ausgetragen.

Quelle: NGZ

9. Tandemtag am 7. Mai 2016

Tandem-Tag geht auch im Hochsommer

Gnadental. Eigentlich gab es nur zwei Menschen, die ein bisschen verdrießlich dreinschauten an diesem sonnigen Samstagmittag auf Gut Gnadental: Gerd Motes und Heinz Hilgers. Der Trainer des KSK Konkordia Neuss, weil seine jungen Schützlinge ihre Vorführung abbrechen mussten, weil es bei hochsommerlichen Temperaturen auf den Ringermatten unangenehm heiß wurde für ihre nackten Schultern. Von Volker Koch (Text) und Andreas Woitschützke (Fotos)

Und der Präsident des Deutschen Kinderschutz-Bundes, weil ihn Hausherrin Jutta Zülow erst jetzt zur neunten Auflage des Tandem-Tages eingeladen hatte: „Da wäre ich gerne schon öfter dabei gewesen. Das hat nämlich Spaß gemacht“, bekannte der Dormagener Alt-Bürgermeister nach der morgendlichen Ausfahrt mit dem Tandem an der Erft entlang zum Nixhof, wo Marlies Klüter die zwei Dutzend Teilnehmer, unter ihnen Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und der schon mit dem Fahrrad angereiste Neusser Bürgermeister Reiner Breuer, mit einem zweiten Frühstück begrüßte.

In den Augen von Heinz Hilgers zeigte das integrative Sportfest der „Tandem-Stiftung Burkhard Zülow“, in dessen Verlauf wieder Hunderte Menschen zum Schauen und Ausprobieren auf das historische Gut an der Erft und seine umgebenden Anlagen pilgerten, „dass Integration und Inklusion wirklich gelebt werden müssen, damit sie erfolgreich sind. Das geht nicht per Verordnung.“

Verordnen musste man niemandem etwas an diesem Samstagmittag. Höchstens mal ein Ruhepäuschen im spärlichen Schatten, denn die hochsommerlichen Temperaturen, die über Mittag bis auf 28 Grad kletterten, forderten nicht nur von den jungen Ringern ihren Tribut, sondern brachten Aktive mit und ohne Handikap gehörig ins Schwitzen. „Gut für den Getränkeumsatz“,zeigte sich Organisationschefin Sylvia Schlesak hocherfreut – schließlich kommt der gesamte Erlös der Veranstaltung inklusive der reich bestückten Tombola dem ganzjährigen Trainings- und förderungsprogramm der Tandem-Stiftung zu Gute.

Zwei Projekte erhielten ihre Förderschecks gleich vor Ort: Die integrative Fußballmannschaft des BV Weckhoven um ihren rührigen Initiator Markus Bausch, damit sie zu einem Turnier in die Schweiz fahren kann. Und die „Handikaps“, die geistig behinderten Tennisspieler des TC Grün-Weiss Neuss als Zuschuss für ihre Teilnahme an den Special Olympic Games in Hannover. „So viel Geld, das ist ja klasse“, freute sich Boris Becker, als Teamchef Helmut Kloubertz ihm und seinen Teamkollegen den Betrag verriet. Dass sie für die nationalen Spiele bereits gut in Form sind, zeigten auch die Spieler des GWN-Teams um Oliver Burbach beim gemeinsamen Training mit den besten Tischtennisspielern des Rhein-Kreises Jana Vollmert, Miriam Jongen (beide DJK Holzbüttgen), Michael Servaty und Sebastian Schwarz (beide TG Neuss).

Später wurden die „Profis“ an der Platte von Klaus Nickl abgelöst. Der ist Pfarrvikar auf der Neußerfurth und kennt einige der GWN-Spieler noch aus ihrer Messdienerzeit. „Ich bin extra vorbeigekommen, um mit ihnen ein paar Bälle zu spielen“, erklärte Nickl, der weiß: „Als Pfarrer musst du nicht alles können – aber Tischtennisspielen.“

Hausherrin Jutta Zülow freute sich nicht nur über den „geistlichen Beistand“, sondern auch über viel Prominenz unter den Besuchern, angeführt von Bundes-Gesundheitsminister Hermann Gröhe. „Um gesund zu bleiben, gibt es nichts Besseres als Bewegung und gesunde Ernährung“ – ob er mit diesem Satz auch das reichhaltig bestückte Kuchenbuffet meinte, blieb offen. Dass an diesem zwischenzeitlich auch Thomas Schütz, der Leiter Leistungssportförderung im Rhein-Kreis, bediente, war ein Stück Integration der speziellen Art – beim Tandem-Tag packen alle mit an.

Quelle: NGZ

8. Tandemtag am 2. Mai 2015

Tandem-Tag wird zum Familienfest

Neuss. Friedhelm Julius Beucher kam aus dem Staunen nicht heraus: „Ich dachte, das sei ein kleines Sportfest am Rande von Neuss.“ Stattdessen fand der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes den 8. Tandem-Tag auf Gut Gnadental „einfach überwältigend. Hier wird das Miteinander von Behinderten und Nicht-Behinderten wirklich gelebt.“ Von Volker Koch

Der 68-Jährige, von 1998 bis 2002 Vorsitzender des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, war am Samstag zum ersten Mal zu Gast beim integrativen Sportfest der Tandem-Stiftung Burkhard Zülow. Hans-Jürgen Petrauschke ist dort Stammgast. Trotzdem brachte das Geschehen auf und rund um Gut Gnadental den Landrat des Rhein-Kreises, der am Morgen wie in jedem Jahr selbst kräftig in die Tandem-Pedale getreten hatte, gleichfalls zum Staunen: „Der Tandem-Tag ist ein richtiges Familienfest geworden.“

In der Tat: Es geht familiär zu in den sechs Stunden zwischen dem Start der Tandem-Ausfahrt und dem Ende der mit attraktiven Preisen bestückten Verlosung. Man kennt sich, und das seit Jahren. Ingo Wolf, von 2005 bis 2010 Innenminister des Landes NRW, war eigens aus Euskirchen gekommen, um in einem der 14 Tandems Platz zu nehmen. Doch die Polit-Prominenz, zu der sich auch Lutz Lienenkämper MdL gesellte, stand keineswegs im Mittelpunkt.

Dort standen alle, die eines aus dem guten Dutzend Sportangebote ausprobieren wollten. Vor allem die geistig Behinderten aus den Schulen, betreuten Wohneinrichtungen und Vereinen des Rhein-Kreises, für die der Tandem-Tag gedacht ist. „Das ist mit keiner anderen Veranstaltung vergleichbar“, sagt Helmut Kloubertz, Vorsitzender des TC Grün-Weiss Neuss, bei dem die „Handikaps“ genannten Tennisspieler seit zehn Jahren ein Zuhause haben. Dort nehmen sie am normalen Vereinsbetrieb teil, freuen sich bereits auf ihr „Unified-Turnier“ am 23. Mai, bei dem Aktive mit und ohne Handikap in gemischten Doppeln gegeneinander antreten. „Das ist auch der Grundgedanke des Tandem-Tags“, sagt Hausherrin und Stiftungs-Chefin Jutta Zülow, „wir wollen die Behinderten aus ihrem Ghetto rausholen.“ Das gelang, ob beim wie stets im Elfmeterschießen entschiedenen Fußballspiel, beim Tischtennis-Training der GWN-Cracks mit Jana Vollmert und Miriam Jongen aus dem Regionalliga-Meisterteam der DJK Holzbüttgen, beim Rollstuhl-Basketball mit den Cologne 99ers, beim Voltigieren auf der Obstwiese, wo der getreue Tobi sich auch vom im Wettkampf sonst unüblichen Beifall der Zuschauer nicht ablenken ließ, oder bei der Tanzeinlage mit Spontangast Roman Frieling.

Solch ein Miteinander strebt auch Friedhelm Julius Beucher in seinem Verband an: „Egal, ob Para- oder Special Olympics, das wichtigste ist, wir bringen Menschen in Bewegung.“ Beim 8. Tandem-Tag wurde dieses Ziel erreicht, auch wenn Organisationschef in Sylvia Schlesak einräumte: „Ich hätte mir ein paar Besucher mehr gewünscht.“ Doch dafür war die Terminkonkurrenz an diesem ersten Mai-Wochenende offensichtlich zu groß.

Selbst Friedhelm Julius Beucher, der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, war schlichtweg begeistert: Der 8. Tandem-Tag auf Gut Gnadental übertraf bei Traumwetter am Samstag alle Erwartungen.Quelle: NGZ

7. Tandemtag am 3. Mai 2014

6. Tandemtag am 4. Mai 2013

Vorstand & Kuratorium

Vorstand

Dieter Patt

Landrat a. D. des Rhein-Kreises Neuss

Siegfried Willecke

Geschäftsführung Sportbund Rhein-Kreis Neuss

Jutta Zülow

Zülow AG

Geschäftsführung

Martin Limbach

Sportbund Rhein-Kreis Neuss e.V. | Geschäftsführer Tandem Stiftung

Kuratorium

Ludger Baten

Redaktionsleiter Neuss-Grevenbroicher Zeitung

Prof. Dr. Klaus Germann

Dr. Volker Gärtner

Vorstand Sparkasse Neuss

Marcus Ehning

deutscher Springreiter

Nadia Ehning

ehemalige Welt- und Europameisterin im Voltigieren

Volker Koch

Sportredakteur NGZ

Hans-Jürgen Petrauschke

Landrat des Rhein-Kreises Neuss | Vorsitzender des Kuratoriums

Volker Staufert

Volker Staufert Stiftung

Andrea Zülow

David Zülow

Initiator Burkhard Zülow

BURKHARD ZÜLOW

Den Start für das Projekt Tandem gab Burkhard Zülow anlässlich seines 60. Geburtstages, an dem er sich statt Geschenke Spenden für dieses Projekt wünschte und sammelte.
Er wurde 1944 in Nörenberg in Pommern als jüngstes von vier Kindern geboren. Seine ersten Lebensjahre waren von Krieg und Vertreibung geprägt. Der Vater ist im Krieg gefallen, der Bruder auf der Flucht tödlich verunglückt. Über Mecklenburg, Berlin und Bremen landete die Familie schließlich im rheinischen Neuss. Nach einer Lehre zum Radio- und Fernsehtechniker sowie der Meisterprüfung, machte sich Zülow 1971 selbständig.

Burkhard Zülow hatte einen kleinen Radio- und Fernsehladen an der Rheydter Straße, doch sein Geschäft wurde immer größer und so zog das heute mittelständische Elektronik-Unternehmen auf Gut Gnadental, einer ehemaligen Klosteranlage außerhalb der Stadt.

Sein Motto: „Wir müssen diejenigen unterstützen, die sich nicht selbst oder nur beschränkt selbst helfen können.“ Daraus folgt auch sein gesellschaftliches Engagement und der Gedanke für Tandem.

Burkhard Zülow verstarb mit 66 Jahren und übergab seine Aufgabe an seine Familie Tandem fortzuführen.

Burkhard Zülow
2.6.1944 – 25.9.2010

Seine Herzenssache – Tandem

Tandemtag

4. Mai 2019

„Tandem-Tag wird zur ‚Winter-World‘ im Mai“

Fotos: Anne Großmann

5. Mai 2018

„Tandem-Tag hat für jeden etwas im Angebot!“

Foto: Anne Großmann

6. Mai 2017

Jubiläum 10. Tandem-Tag

7. Mai 2016

Tandem-Tag geht auch im Hochsommer

2. Mai 2015

Tandem-Tag wird zum Familienfest

3. Mai 2014

Tandemtag auf Gut Gnadental. Es gibt viel zu erleben und auszuprobieren.

4. Mai 2013

„Keiner will nach Hause gehen!“ Der Andrang war so groß wie nie beim 6. Tandem-Tag auf Gut Gnadental. Das brachte nicht nur Hausherrin Jutta Zülow zum Strahlen.

Sport & Kultur

Wir fördern und fordern junge Menschen im Sport!

Zülow unterstützt durch die Tandem Stiftung Burkhard Zülow den integrativen Sport von Menschen mit Behinderung. Auch außerhalb der Stiftung engagiert sich Zülow mit der Sportförderung.

HTC Schwarz-Weiß Neuss

Am 22. März 1928 formierte sich der „Hockey- und Tennis-Club Schwarz-Weiß Neuss“ aus den ersten organisierten Hockeyspielern des „Verein für Sportfreunde 06“ und interessierten Tennisspielern. Damit gilt er als ältester Neusser Verein in diesen beiden Sportarten. Aus finanziellen Gründen trennen sich aber die Wege der beiden Sportabteilungen schon bald wieder in den „Neusser Tennisclub 03“ und den „Hockey-Verein Schwarz-Weiß Neuss“.

Seit dem Jahr 2003 halten wir den Hockey-Verein HTC Schwarz-Weiß Neuss mobil.

Volker Staufert Stiftung

Volker Staufert Stiftung

Zweck der Stiftung ist die Beschaffung von Mitteln zur

  • Förderung der Jugendhilfe
  • Förderung des Sports
  • Förderung der Hilfe für Behinderte

Durch sportbezogene  und aus- und weiterbildungsorientierte Jugend- und Jugendsozialarbeit sollen Jugendlichen und jungen Erwachsenen über das Medium Sport Angebote unterbreitet werden, um

  • soziale Verhaltensweisen und
  • eine umfassende Persönlichkeitsentwicklung zu stärken sowie
  • die Integration benachteiligter junger Menschen zu fördern.

Ziel ist die Eröffnung von Berufs- und Ausbildungsperspektiven, die Förderung der Chancengleichheit sowie die Unterstützung daraus abgeleiteter Maßnahmen.

Unterstützung

Spendenkonto:

Stiftungskonto Sparkasse Neuss
IBAN DE82 3055 0000 0093 4230 51
BIC WELADEDNXXX

Kontakt

Volker Staufert Stiftung
c/o Sparkasse Neuss
Oberstraße 110-124
41460 Neuss
Telefon 02131 221 500
eMail stiftung@staufert.net

Volker Staufert Stiftung – erkennen, verstehen, helfen

Wirtschaft pro Schule

Wirtschaft pro Schule

Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler aus dem Rhein-Kreis Neuss nahmen an einem Pilotprojekt teil, das landes- und bundesweite Nachahmer finden sollte und gefunden hat.

Das Fach „Berufskunde“ wird im Lehrplan der achten und neunten Klassen von acht Schulen im Rhein-Kreis Neuss verpflichtend sein und durch nachfolgende Betriebspraktika ergänzt. Die Inhalte werden nicht von Schulpädagogen, sondern den Ausbildungs- und Personalleitern der beteiligten Unternehmen vermittelt.

Die Initiative „Wirtschaft pro Schule“ geht mit ihrer bislang einzigartigen Kooperation zwischen Unternehmen und Schuleinrichtungen einen vielversprechenden Weg bei der Berufsorientierung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.wirtschaft-pro-schule.de

Gründungsveranstaltung Wirtschaft pro Schule

Die Idee mit der Tüte entstand spontan zum Thema Unternehmen und Schüler. Die alte Brottüte mit dem guten Butterbrot hat hier Modell gestanden – nur wurde in diese Tüte Wissen und Erfahrung vieler Unternehmen und Institutionen gepackt – heraus kam Wirtschaft pro Schule